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ALLE WICHTIGEN INFORMATIONEN RUND UM AWS

Bei AWS gilt: Safety First – wir arbeiten jedoch jeden Tag mit Hochdruck daran, unseren weltweiten Service auch weiterhin aufrechtzuerhalten und so auch in herausfordernden Zeiten die Lieferketten unserer Kunden sicherzustellen. Der Coronavirus wirkt sich in der aktuellen Lage auch auf unseren Geschäftsbetrieb aus. Wir überwachen kontinuierlich die Situation und ergreifen Maßnahmen, um Mitarbeiter, Kunden und Partner zu schützen, und trotzdem einen möglichst reibungslosen Ablauf unseres Services zu gewährleisten.

Ihr AWS Team

Preisanpassung zum 01.01.2021

 

Sehr geehrte Kunden,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und wir blicken dem Jahr 2021 mit Spannung entgegen. Vor allem die wirtschaftliche Entwicklung im nächsten Jahr lässt sich aufgrund von internationalen Handelskonflikten und der unklaren Auswirkung des BREXIT, zum jetzigen Zeitpunkt, nur schwer einschätzen.

Fest steht, dass wir uns auch im nächsten Jahr mit deutlichen Kostensteigerungen konfrontiert sehen.

Steigende Kosten für Personal. Die Logistikbranche wächst rasant. Gerne stellen wir uns dem Wettbewerb, auch bei der Personalbindung und Neugewinnung. Erhöhte Kosten, neben der eigentlichen Tarifanpassung, sind die logische Konsequenz.

Der Fahrermangel hält an. Auch eine nachhaltige Lohnsteigerung wird den Bedarf an Fahrern nicht kontinuierlich decken. Gerade in Saisonspitzen oder bei einer Belebung der Wirtschaft, ist der Fahrer entscheidend für die Gestellung von Kapazitäten. Die getroffenen Investitionen müssen fortgeführt und ausgebaut werden.

Saisonale Schwankungen unabhängig vom Frühjahrs- und Weihnachtsgeschäft werden immer schwerer zu kalkulieren. Auch hier sind erhöhte Kosten für den schwankenden Personalbedarf die Folge.

Weiter steigenden Kosten in den Netzwerken. Die Betriebe müssen auch in Zukunft in ihre Standorte investieren, um auch in Saisonspitzen und dauerhaft ein stabiles Netzwerk garantieren zu können.

Die Verkehrsbelastung in Städten und auf Autobahnen durch Stau und Baustellen vermindert die Effizienz der eigentlichen Transportleistung. Parallel dazu steigen die Ansprüche der Empfänger an proaktiven Informationsfluss und immer kürzer werdender Anlieferzeiten.

Nicht zu vergessen sind die Klimaschutzmaßnahmen, die u.a. eine Energiesteuer auf fossile Brennstoffe, die sogenannte CO2-Steuer beinhaltet.

Insbesondere die beschriebenen Kostenfaktoren verdeutlichen, dass sich das Marktumfeld nicht entspannt hat. Um ihnen auch im nächsten Jahr die gewohnt hohe Qualität anbieten können, ist eine Frachtpreisanpassung für 2021 unumgänglich. Deshalb werden wir mit Wirkung zum 1. Januar 2021 unsere Frachtraten je nach Land, Gewichtsklassen und Service um 3,5 - 4,9 % anheben.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen bei Rückfragen selbstverständlich zur Verfügung.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihr AWS Team

BREXIT UPDATE NACH ABKOMMEN
WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM EXPRESS-VERSAND

    

das an Heiligabend verkündete Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich (UK) und der Europäischen Union (EU) wurde ratifiziert und tritt mit Ablauf der Übergangsfrist zum 01.01.2021 in Kraft. Das Abkommen schafft mehr Klarheit für den Handel zwischen UK und der EU. Details des Abkommens werden noch ausgearbeitet, bestätigt sind jedoch folgende Änderungen, die sich auf Ihren Express -Versand ab dem 1. Januar 2021 auswirken:

  • Für Ihre Warensendungen zwischen UK und der EU sind ab dem 1. Januar 2021 Zollerklärungen erforderlich. Obwohl sich das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und UK auf "Nulltarife" (Null Zoll-Sätze) bezieht, besteht trotzdem die Notwendigkeit eine Zollerklärung zu erstellen, so dass eine Handels- oder Proforma-Rechnung erforderlich ist.

  • Anforderungen an die Ursprungsregeln (Präferenzerklärung): Durch das Abkommen wurde ebenso geregelt, wie eine zollbegünstigte Einfuhr durch eine Präferenzerklärung stattfinden kann. Dazu muss unbedingt das Ursprungsland in der Handels- oder Proforma-Rechnung für B2B- und B2C-Sendungen ausgewiesen sein. Bitte verwenden Sie für den Versand von Waren aus UK oder der EU, die die Anforderungen an die Ursprungsregeln erfüllen, unten stehende Erklärung. Ohne die Erklärung ist es DHL Express nicht möglich, die Zollbefreiung zu beantragen, eine nachträgliche Änderung der Dokumentation nach der Abfertigung ist, falls überhaupt möglich, kostenpflichtig.

 

WICHTIG: Das Ursprungsland und der Wert der Waren muss genau berechnet und angegeben werden, die Verantwortung obliegt dem Versender. Für Sendungen aus der EU nach UK: Die Präferenzerklärungen müssen bei Sendungswerten unter 6.000 EUR original unterschrieben sein, sofern der Ausführer nicht über eine Bewilligungsnummer als „Ermächtigter Ausführer“ verfügt und diese angibt. Bei Angabe einer Bewilligungsnummer (Exporter Ref. No) ist keine Unterschrift erforderlich.

Weitere Informationen dazu können bei der lokalen Zollstelle und der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) in Erfahrung gebracht werden

  • Änderungen der Britischen USt-Vorschriften werden trotzdem am 1. Januar 2021 eingeführt, da diese regulatorische Änderung nicht Teil des Handels- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und UK ist und für Sendungen gilt, die aus jedem Drittland nach UK transportiert werden. Das bedeutet, dass die meisten Sendungen mit einem Wert von £0-£135 bei der Einfuhr aus jedem Land, einschließlich der EU, umsatzsteuerpflichtig sind. Für Sendungen mit einem Wert  von £0-£135, die von Unternehmen an Privatkunden in UK verkauft werden, muss die USt durch den Verkäufer am Point of Sale erhoben werden.

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  • Der Warenversand von/nach Nordirland erfolgt unverändert. Es sind keine Zollformalitäten erforderlich, so dass alle Warensendungen nach und von Nordirland weiterhin als zollfreie ECX Sendung gebucht und versendet werden können. Die Zuordnung von Destinationen in Nordirland erfolgt auf Grundlage der Postleitzahl.